Rita Steininger – Weil ich den Menschen spüre, den ich suche

04.04.2025 17:00 Uhr

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musikalische Autorinnenlesung über das Ehepaar Mühsam, auch Irene Baumann, Martin Heckmann und Lorenz Tews lesen Texte

"Sich fügen, heißt lügen" hat der Dichter und Schriftsteller Erich Mühsam seine deutschen Landsleute einst gewarnt. Vergeblich, aber die Mahnung ist aktuell geblieben. Der Borgfelder Donat Verlag hat nun eine Biographie über ihn sowie – erstmalig – auch über seine mutige und starke Frau Zenzl herausgebracht. Verfasserin ist Rita Steininger aus München, eine profunde Kennerin des Schicksals der beiden.

Erich und Zenzl Mühsam standen im Ersten Weltkrieg mit ihrer antimilitaristischen Haltung auf einsamem Posten. 1918 an der gewaltlosen Revolution in Bayern beteiligt, erlebten sie die blutige Niederschlagung der Räterepublik. Die Festungshaft für Erich trennte sie für mehr als fünf Jahre voneinander. Dem aufkommenden Nationalsozialismus stemmten sie sich mit aller Kraft entgegen. Erich wurde 1934 in einem KZ ermordet. Zenzl geriet nach ihrer Flucht in der Sowjetunion in Straf- und Arbeitslager. Die Erinnerung an sie ist vor allem heute ein wichtiger Beitrag für den Frieden.

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