Jazzahead: European Jazz Meeting

26.04.2019 14:00 Uhr

Halle 7 | Bürgerweide, 28209 Bremen | www.halle7.de

©Karolina Zapolska

mit dem Makiko Hirabayashi Trio, Reis/Demuth/Wiltgen, Ajoyo, Aksham und Flat Earth Society

Die Jazzahead präsentiert am Freitag insgesamt 16 Bands aus Europa am Nachmittag und Abend im European Jazz Meeting. Spielstätten sind das Kulturzentrum Schlachthof und die Halle 7.

Den Kern von Makiko Hirabayashis aktuellem Werk "Where The Sea Breaks" bildet die Finesse eines Triospiels, das in seiner Klangschönheit heraussticht. Das Zusammenspiel der Traditionen, von kammermusikalischem Impetus und Improvisation, tanzhaften Momenten und Innehalten macht die Musik dieses Trios (Foto: Karolina Zapolska) so besonders.

Das nicht nur in der Namensgebung gleichberechtigte Trio existiert bereits seit 1998. Die drei Ausnahmetalente Michel Reis, Marc Demuth and Paul Wiltgen verbinden in ihrer Musik eingängige Themen, ansteckender Groove und vielschichtige Rhythmen, die seit mehreren Jahren auch den amerikanischen Saxophonisten Joshua Redman begeistern, der seit 2014 immer wieder mit dem Trio zusammenarbeitet.

Ajoyo entstand aus der Idee der Saxophonistin Yacine Boularès, afrikanische Traditionen, Jazz und Soul in einem mystischen Mix zu vereinen. Das Projekt verbindet die verschiedenen Einflüsse in einer rauschenden Mischung aus Bläsern, Bass und Schlagzeug. Diese Musik feiert das Leben: kraftvoll, raffiniert und garantiert tanzbar.

Die in Albanien geborene Sängerin Elina Duni, Pianist Marc Perrenoud aus Genf und der französische Trompeter David Enhco gehen mit Aksham eine besondere Allianz ein. Feinsinnig verflechten sich Dunis bewegender Gesang, Perrenouds subtiles Piano-Spiel und Enhcos lyrischer Trompeten-Sound mit den agilen, rhythmischen Mustern von Florent Nisse am Bass und Fred Pasqua am Schlagzeug.

Im Jahr ihres 20. Band-Jubiläums kehren Flat Earth Society auf die Jazzahead-Bühne zurück. Seit der Gründung durch Klarinettist, Komponist und Produzent Peter Vermeersch begeistert die untypische Big Band Kritiker und Publikum mit ihrer wagemutigen, eklektischen Musik, die strikt vom Notenblatt bis frei improvisiert gespielt wird.

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