Zusammen | Wachsen

16.05.2018 20:00 Uhr

Staatstheater | Theaterwall 28, 26122 Oldenburg | 04 41 / 2 22 50 | www.staatstheater.de

©Stephan Walzl

Oldenburger Geschichten über das Ankommen von Michael Uhl

Ankommen. Schon das Wort als solches impliziert ein Anhalten, ein Festmachen, ein Verwurzeln. Es erzählt vom Wandern und von einem Ziel. Doch hat das Ankommen ein Ende? Und wie wird es erlebt? Mühsam? Leichtfüßig? Hoffnungsvoll? Mit Kriegsende 1945 drängten mehr als 40.000 Geflohene und Vertriebene nach Oldenburg. Schlagartig erhöhte sich die Einwohnerzahl um fast ein Drittel und Oldenburg expandierte zur Großstadt. Zehntausende Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen hatten plötzlich eine gemeinsame Aufgabe: zusammenzuwachsen. Jetzt, über 70 Jahre später, ist die Situation eine vollkommen andere und doch vergleichbar. Wieder müssen unzählige Menschen aus ihrer Heimat fliehen und in der Fremde ankommen. Und wieder sind wir aufgefordert zusammenzuwachsen. Vielleicht hilft in diesem Moment ein Blick in die Vergangenheit: Wieviel Erfahrung und Wissen über das Ankommen stecken in der Stadt? Wie gestaltete sich die Situation der damals Geflohenen und Vertriebenen? Und wie haben die Oldenburgerinnen und Oldenburger auf die Ankommenden reagiert? Foto: Stephan Walzl

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