Romeo und Julia

15.03.2018 19:30 Uhr

©Ulrich Leitner

Liebestragödie von Shakespeare, 19 Uhr Einführung

Die Liebe ist und war in allen Zeiten ein existentielles Gefühl. Die Inszenierung geht von der gesellschaftlichen Realität und Annahme aus, dass unbefriedigte Bedürfnisse nach Liebe heute Namen wie Burn out, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder ähnliche tragen. Was muss Liebe alles können, und was passiert, wenn sie nicht zu retten vermag. Regisseurin Nora Somaini definiert Verona als eine kranke Stadt, in der Angst, äußerer und psychischer Druck und Verzweiflung überhand genommen haben. Jede der Figuren ist gefangen in ihrem eigenen Seelenkäfig der unerfüllten Sehnsüchte und unbeherrschbarer Aggression. Die Figuren identifizieren sich zunächst spielerisch mit den Personen aus "Romeo und Julia" und entdecken damit ihre verschütteten und verdrängten Gefühle. Die Verkrustungen brechen damit auf, oder wie Romeo da ganz zuversichtlich sagt: "Was Liebe kann, das wagt die Liebe auch". ohne Pause | Regie: Nora Somaini | Mit: Svea Auerbach, Tim Lee, Peter Lüchinger, Theresa Rose und Markus Seuß | Foto: Ulrich Leitner

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Romeo und Julia 13.06.2018 19:30 Uhr Bremer Shakespeare Company, Theater am Leibnizplatz Bremen